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Der oberbayerische Kunstförderpreis SeelenART

für Menschen, die sich über die Kunst mit Ihrer seelischen Gesundheit auseinandersetzen

Der oberbayerische Kunstförderpreis SeelenART wurde erstmals in 2011 von der kbo-Sozialpsychiatrisches Zentrum gGmbH (kbo-SPZ) in Kooperation mit dem Bezirk Oberbayern ausgerichtet und findet seitdem in zweijährigem Turnus statt. Er unterstützt Menschen mit Psychiatrieerfahrung dabei, sich gesellschaftlich als Künstler*innen zu etablieren, fördert ihre künstlerischen Qualitäten, bietet den Künstler*innen ein professionelles öffentliches Forum und trägt zur wirkungsvollen Inklusion und kulturellen Teilhabe bei. Umgekehrt bereichern die eingereichten Werke mit ihrer individuellen Ausdruckskraft unsere Kultur und verdienen eine hohe Anerkennung.

Die Schirmherrschaft haben der Bezirkstagspräsident von Oberbayern, Josef Mederer, sowie der Kabarettist Gerhard Polt übernommen.

Unsere Förderer:

Die Durchführung des Preises wird ermöglich von:

 

Ausschreibung für das Jahr 2022

Im Jahr 2022 wird der Oberbayerische Kunstförderpreis "SeelenART" bereits zum 6. Mal verliehen. Die Ausschreibungsphase hat soeben begonnen.

Mit der Auslobung des „Kunstförderpreis SeelenART“ wenden wir uns an alle Künstler*innen (ab 18 Jahre), die sich über die Kunst mit ihrer seelischen Gesundheit auseinandersetzen, die das künstlerische Gestalten als Unterstützung erleben, die psychiatrie- oder psychotherapieerfahren sind und die ihren Wohnsitz bzw. Wirkungskreis in Oberbayern haben.

Eingesendet werden können bis zu drei aktuelle künstlerische Werke aus den Bereichen

Malerei – Graphik, Upcycling-Kunst und Objekt

die seit 6/2019 entstanden sind.

 

Ausschreibungsunterlagen:

Alle benötigten Unterlagen finden Sie hier zum Downloaden!

Bitte reichen Sie alle Unterlagen komplett bis spätestens 31.05.2021 bei uns ein.

 

Rückblick 2020

Bereits zum 5. Mal wurde am 15. September 2020 der Oberbayerische Kunstförderpreis SeelenART im Garten des Kleinen Theater Haar verliehen.

120 Gäste kamen im Haarer Jugendstilpark zusammen und stellten bei der Verleihung die sehr unterschiedlichen Kunstwerke – von der Installation bis zur feinen Bleistiftzeichnung –  und ihre Erschaffer*innen in den Mittelpunkt dieses phantastischen Abends.

Erstmalig wurde auch ein Sonderpreis für Textilkunst ausgelobt. Die Macher wollten damit den Preis um ein weiteres Element bereichern. Die meisten Punkte der 8-köpfigen Jury konnte in dieser Kategorie Jerome Rußmann einheimsen. Mit seinen Werken „Spinne“, „Matroski, relativ matt“ und „Matroski“ überzeugte er die Experter aus Wien, Berlin, Heidelberg und München.

Begeistern konnten auch Susanne Weyand und Peter Alexander Kott, die gemeinsam die höchste Punktzahl der Ausschreibungsphase 2019/2020 erringen konnten.

Susanne Weyand zeigte ihre raumfüllende Installation „Im Kreuzverhör“, die eigens im Seminarraum des Kleinen Theater Haar für diesen Abend aufgebaut wurde. Daneben wirkten Kotts Räume aus Holz und Papier gerade zu fragil. Sein „Jugendzimmer in Wessling“ und der „Lebensmittelladen in Wessling“ zeigen seine Erinnerungen an die Kindheit am Ammersee. In einem Format von gerade einmal 15x26x18 cm sparte der Künstler dabei an keinem Detail.

Bei der Preisverleihung, die bei schönstem Wetter stattfand, unterstrich Bezirkstagspräsident und Schirmherr Josef Mederer in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung von Kunst und Kultur, gerade in diesen Krisenzeiten. Er ermunterte auch diejenigen Künstler*innen auf ihrem Weg weiterzugehen, die dieses Mal keinen Preis erhalten haben.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom A-Capella-Sextett „Nice Try“, für die es nach 6-monatiger coronabedingter Pause der erste Auftritt war.

Das kbo-Sozialpsychiatrische Zentrum schreibt den Preis seit 2010 im zweijährigen Rhythmus aus. Er wendet sich an Menschen, die sich über die Kunst mit Ihrer seelischen Gesundheit auseinandersetzen und ihren Lebensmittelpunkt in Oberbayern haben. Unterstützt wird der Preis von der Gruber-Stiftung, der Franz-Gläsner-Stiftung, dem Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung vom, kbo-Kommunalunternehmen und vom Bezirk Oberbayern.

Die Preisträger: 

SONDERPREIS- TEXTILKUNST

3. PREIS

  • RAMONA MORR 

2. PREIS

  • REBECCA KIESEL
  • GRUPPENARBEIT EINZIGART mit GÜNTHER KERBL, ESTHER SMOLKA, MICHAEL MAYER-STOLL, HELMUTH WEBER, SUSANNE JÄCKL, DORIS MEYER, RAMONA MORR

1.PREIS

  • JEROME RUSSMANN

 

3. PREISE

  • ELISABETH KÖNIG
  • THOMAS SEIDL
  • KLAUS KLINGER
  • VERONIKA FISCHER-HORNS
  • SINDRA KSANDR 
  • AISSOLAH ZAHER
  • RALF KOCHERSCHEIDT 
  • HARTMUT HAGL
  • PETER SAPHINO kommt nicht
  • NADJA KAYSER
  • SALOME HERBST
  • MICHAEL HUBER
  • RUDOLF BLANK

2.PREISE

  • ELISABETH MAYER
  • MANUELA SATRANON
  • PETER HARWALIK
  • KATRIN BÖSWALD
  • BIRGIT PIGOTT
  • IRIS NOWAK 
  • WALTRAUD HEICHLER
  • KARL WAGNER
  • BETTINA NIEMIETZ 
  • LILIANA ANDREA ARAMBURO CORTES
  • HERIBERT HASELSTEIN

1.PREIS

  • CHRISTINA DIANA WENDEROTH 
  • MARKUS LINDINGER
  • THOMAS HOBELSBERGER
  • MAX HUEBER
  • JOHANNES JANZ
  • NIKOS KYRTATOS
  • GENNARO RAIMO
  • GREGOR PFEIFFER
  • GODEHARD KAMMLER
  • SONJA WEINGÄRTNER
  • URSULA DICHTL
  • MARTIN VIERLING
  • PETER DUBINA

 

Die 4 Ersten der ERSTEN

  • TANJA STÖGERMAIR    
  • ISOLDEN (weibl.)                 
  • SUSANNE WEYAND        
  • PETER ALEXANDER KOTT