Das kbo-SPZ schafft mit seinen Angeboten ein verlässliches Netzwerk unter der Prämisse größtmöglicher gesellschaftlicher Teilhabe psychisch kranker Menschen und der Stärkung ihrer Selbstbestimmung.

Die Gesamtkonzeption des kbo-SPZ beinhaltet Leistungsbausteine, die im ambulanten Bereich je nach individuellem Bedarf einzeln oder kombiniert in Anspruch genommen werden können.

Leistungen des ambulant betreuten Wohnens zielen schwerpunktmäßig darauf ab, Menschen mit einer psychischen Erkrankung in ihrer Alltagsbewältigung und Gesundheitsfürsorge zu unterstützen. Das geschlossen geführte Übergangswohnheim am Standort Haar bietet Unterstützung für psychisch kranke Menschen mit erheblicher Selbstgefährdung und vorübergehendem Bedarf an einem beschützenden Setting. Angebote zur Beschäftigung und Tagesstruktur zielen schwerpunktmäßig auf den Erhalt bzw. den Aufbau einer sinnvollen Tätigkeit und Tagesstruktur sowie auf die (Wieder-)Gewinnung von Beschäftigungsrelevanten Fähigkeiten ab.
Prinzipiell ist es möglich bestimmte Leistungsbausteine in Form eines Persönlichen Budgets nach SGB IX in Anspruch zu nehmen.

Im Bereich der Wohnungslosenhilfe an der Schnittstelle zur (sozial-)psychiatrischen Versorgung betreibt das kbo-SPZ eine psychiatrische Praxis für wohnungslose Menschen in München sowie die Clearingeinrichtung Implerstraße.

Die Angebote aus dem Bereich Kunst, Kultur und Freizeit zielen schwerpunktmäßig darauf ab, die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben sowie die Entstigmatisierung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung zu fördern.
Unter dem Dach von SeelenART werden inklusionsorientierte Kunst- und Kulturprojekte durchgeführt, eine Galerie in München und eine Tagesstätte mit offener Kunstwerkstatt in Haar betrieben.
Das Kleine Theater Haar versteht sich als kulturelle Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderung in Oberbayern. Über das Konzept der "sozialen Kultur" wird konzeptionell und programmatisch die Förderung des kulturellen Lebens mit der Förderung von Teilhabe / Inklusion verbunden.
Kbo-SPZ Kultur & Freizeit (ehemals Club 69) organisiert über Fachpersonal und/oder über ehrenamtliche Mitarbeiter des kbo-SPZ niederschwellige Kultur- und Freizeitaktivitäten für Menschen mit einer psychischen Erkrankung.

In unsere praktische Arbeit werden regelhaft Praktikantinnen und Praktikanten aus unterschiedlichen Ausbildungs- und Studiengängen einbezogen und es besteht ein Konzept zur systematischen Mitwirkung ehrenamtlich Mitarbeitender für alle Bereiche des kbo-SPZ. Damit wird nicht nur das Leistungsspektrum erweitert, sondern vor allem eine Brücke in die Gemeinden gebaut und somit gesellschaftliche Teilhabe psychisch kranker Menschen gefördert.

Hier finden Sie die kbo-SPZ Gesamtbroschüre.